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Unterüberschrift

DFG fördert den Aufbau eines Bereichs für ethnologische Forschungsdaten

QUALISERVICE erhält weitere Förderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), um seine Workflows an die spezifischen Anforderungen ethnologischer Forschungsdaten (Bild- und Tonmaterial, Feldnotizen und Beobachtungsprotokolle) anzupassen. Dafür beteiligte sich QUALISERVICE am Fortsetzungsantrag des Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturwissenschaften (FIDSKA) an der Humboldt-Universität zu Berlin, der nun von der DFG bewilligt wurde. Ethnolog*innen in Deutschland erhalten so erstmals eine verlässliche Anlaufstelle, in der sie ihre Forschungsdaten archivieren und für die geschützte Sekundärnutzung in Forschung und Lehre anfordern können.

Seit Beginn des Jahres fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) das Infrastrukturprojekt QUALISERVICE zur Implementation eines Datenservicezentrums (DSZ) für qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsdaten. Ziel ist die Verstetigung als nationales Regelarchiv. Bislang konzentrierte sich QUALISERVICE darauf, Interviewdaten aus der Sozialforschung zu archivieren und für die Sekundärnutzung in Forschung und Lehre bereitzustellen.

QUALISERVICE ist am SOCIUM angesiedelt und wird von Prof. Dr. Betina Hollstein geleitet. Der vom MARUM und dem Alfred-Wegener-Institut gemeinschaftlich betriebene PANGAEA - Data Publisher for Earth & Environmental Science liefert die informationstechnische Unterstützung. Weitere Projektpartner sind die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB) und das GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften, Köln (für Mixed-Methods-Daten).

Ziel des interdisziplinären Verbundprojekts ist die Verstetigung als nationale Regeleinrichtung. Der bisherige Arbeitsschwerpunkt lag auf qualitativen Interviewstudien.

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