Datenbestand Qualiservice

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zu den einzelnen bei Qualiservice archivierten Studien.
 

Fischer, Martin et al.: E-Prom: Einfluss der Promotionsphase auf die Karriere von Nachwuchswissenschaftler*innen

Studieninformation

Titel: Einfluss der Promotionsphase auf die Karriere von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern in den Lebenswissenschaften

Zusatzinformationen: E-Prom, Studie 2, Verbundprojekt

Forschende: Fischer, Martin R.; Epstein, Nurit; Pfeiffer, Mona

Erhebungszeitraum: 2014 - 2016

Forschungsinstitution: Klinikum der Universität München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Technischen Universität München, Universität zu Köln

Abstract:

XXX

Gaupp, Nora: Wege in Ausbildung und Ausbildungslosigkeit

Studieninformation

Titel: Wege in Ausbildung und Arbeitslosigkeit. Bedingungen gelingender und misslingender Übergänge in Ausbildung von Jugendlichen mit Hauptschulbildung

Forschende: Gaupp, Nora

Erhebungszeitraum: 2011 - 2011

Forschungsinstitution: Deutsches Jugendinstitut München

Abstract:

Jugendliche und junge Erwachsene haben eine Reihe von Entwicklungsaufgaben zu bewältigen, wie den Auszug aus dem Elternhaus, den Aufbau einer Partnerschaft, ökonomische Selbständigkeit oder Schritte der Identitätsentwicklung. Für die Jugendphase zentral ist zudem der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. Übergangswege haben sich dabei in den letzten Jahrzehnten zeitlich ausgedehnt, individualisiert und de-standardisiert und wurden, gemessen an der Möglichkeit verschiedener Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen und Zahl zu treffender Übergangsentscheidungen zunehmend komplexer und anspruchsvoller.

Die vorliegende Studie fragt nach dem Beitrag „weicher“ Faktoren für das Gelingen aber auch Misslingen von Übergängen in Ausbildung: Welche Personen sind für den Verlauf der Übergangsbiografien junger Erwachsener bedeutsam? Sind Übergangsbiographien eher Ergebnis aktiver Gestaltung durch die jungen Erwachsenen oder eher Ergebnis von Gelegenheiten und Zufällen? Welche Rolle spielt Motivation für den Verlauf von Übergangsbiographien? Welchen Einfluss haben kritische biographische Ereignisse? Und schliesslich: Welche Hinweise geben die Ergebnisse auf Fördermöglichkeiten von Übergängen in der pädagogischen Praxis?

Dazu wurden mit Jugendlichen aus dem DJI-Übergangspanel (quantitatives prospektives Panel mit Jugendlichen mit Hauptschulbildung beginnend im letzten Schuljahr mit insgesamt 9 Erhebungswellen) qualitative Interviews geführt.

Geissler, Birgit et al.: Lebensplanung junger Frauen

Studieninformation

Titel: Lebensplanung junger Frauen. Neue Optionen und alte Normalität

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt B2

Forschende: Geissler, Birgit; Oechsle, Mechtild

Erhebungszeitraum: 1989-1990

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

In dieser Einzelstudie wurden bei Frauen im jungen Erwachsenenalter (20 bis 30 Jahre), die sich im Übergang in das Erwerbssystem und zugleich in die Partnerbeziehung und Familiengründung befinden, untersucht, wie sie im Kontext der normativen und institutionellen Erwartungen und vor dem Hintergrund der Arbeitsmarktlage ihre aktuelle Lebenssituation gestalten, ihre Interessen und biographischen Ziele formulieren und Bewältigungs- und Handlungsstrategien entwickeln.

Die vorliegenden Studien über weibliche Erwerbstätigkeit lassen die Frage unbeantwortet, unter welchen Bedingungen junge Frauen eine Lebensplanung entwickeln und welche Bedeutung dies für die Gestaltung der Statuspassage in das Erwerbsleben hat. Für die Studie sind Frauen mit Berufsausbildung (keine Hochschulabsolventinnen) ausgewählt worden, die in regulärer bzw. in verschiedenen Formen prekärer Beschäftigung stehen.

Es wurden zwischen 1989 und 1992 qualitative Leitfadeninterviews mit jungen Frauen mit zwei- bzw. dreijähriger Berufsausbildung, unterschiedlichen Ausbildungswegen (duales System, Vollzeitschule oder Ausbildungsmaßnahme - ohne Hochschulabsolventinnen) und verschiedenen Formen prekärer (2/3) und regulärer (1/3) Beschäftigung durchgeführt.

Heinz, Walter R. et al.: Berufsfindung und Arbeitsmarkt

Studieninformationen

Titel: Berufsfindung und Arbeitsmarkt

Forschende: Heinz, Walter R.; Krüger, Helga

Erhebungszeitraum: 1979 - 1982

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:
XXX

Heinz, Walter R. et al.: Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit

Studieninformationen

Titel: Statuspassagen in die Erwerbstätigkeit. Differenzierungsprozesse von Berufsbiographien bei der Integration in das Beschäftigungssystem (Statuspassagen an der „zweiten Schwelle“ II)

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt A1

Forschende: Heinz, Walter R.; Witzel, Andreas; Bogun, Roland; Helling, Vera; Mönnich, Ingo

Erhebungszeitraum: 1. Welle 1989/90, 2. Welle 1992, 3. Welle 1994/95

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

Das Projekt richtete sich auf die gesamte Statuspassage von der Berufsfindung über die Berufsausbildung bis in die ersten Jahre im Beschäftigungssystem. In einer quantitativen und qualitativen Längsschnittstudie wurden junge Fachkräfte aus sechs ausgewählten Berufen (Bankkaufleute, Bürokaufleute, Maschinenschlosser, Kfz-Mechaniker, Friseurinnen und Einzelhandelskaufleute) in zwei unterschiedlich strukturierten Arbeitsmarktregionen (Bremen und München) untersucht. Besonderes Interesse galt dabei der Frage, wie die Erfahrungen mit den regionalen Chancenstrukturen zum Zeitpunkt der Berufsentscheidung und Lehrstellensuche Mitte der 80er Jahre und der Arbeitsmarktentspannung in den darauf folgenden Ausbildungs- und Berufsjahren auf den Verlauf des Berufsstarts einwirken und welche Konsequenzen für berufliches Handeln hieraus gezogen werden.

Es wurden Ausbildungsabsolventen/-absolventinnen des Jahres 1989 kurz vor Ende der Ausbildung sowie ein Jahr danach über die bisherigen Stationen ihres Bildungs- und Berufsverlaufs befragt. In der letzten Projektphase wurde die Befragung thematisch auf die Verknüpfung mit den Passagen in Partnerschaft und Familie ausgedehnt. Eine auf Basis der quantitativen Längsschnittstudie erstellte Typologie bildete die Grundlage für die Auswahl der Jugendlichen, mit denen dreimalig problemzentrierte Interviews durchgeführt wurden. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach Stabilität bzw. Veränderung der Arbeitsorientierungen, Beschäftigungsinteressen und Strategien der Bewältigung der regional und nach Ausbildungsberuf unterschiedlich ausgeprägten Übergangsrisiken.

Heitmeyer, Wilhelm et al.: Conflicts of Norms and Violence

Studieninformationen

Titel: Conflicts of Norms and Violence. Descriptions and Explanations of the Situation and Behavior of Juvenile Emigrants from the Former Soviet Union (FSU) in Germany and Israel

Zusatzinformationen: Forschungskonsortium "Migration und gesellschaftliche Integration", Project 3

Forschende: Heitmeier, Wilhelm; Zvi Eisikovits; Fishman, Gideon; Mesch, Gustavo; Strob, Rainerl; Zdun, Steffen; Koren, Chaya; Davidov, Jonathan; Hüttermann, Jörg; Kühnel, Wolfgang; Aruin, Sergej

Erhebungszeitraum: 2006 - 2007

Forschungsinstitution: Universität Bielefeld

Abstract:

Based in a comparative design this study examines factors which might cause violent and delinquent behavior or resilience against this in two populations: ethnic Germans from the former Soviet Union (FSU) who have migrated to Germany (Aussiedler) and young Jews from the FSU in Israel. The study considered firstly the socialization in the FSU concerning norms, violence, and the set of normative values as a cultural inheritance with which the immigrants arrived to the new society and which might have been the initial guideline for the newcomers. Secondly, the study addresses the chances of integration in the new social surroundings of school, labor market, and so on. Thirdly, the role of peers and family in the process of increasing or decreasing norm conflicts and violence is examined. The central assumption had been that only a small number of immigrants would regard delinquency in general and violence in particular as an acceptable way to act, however, such behavior when it occurs, might obstruct social integration. As an alternative the researchers saw high-risk integration in sub-cultural milieus with a high probability of developing a deviant “career”.

Jagodzinski, Wolfgang et al.: Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Interviewdaten

Studieninformationen

Titel: Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Interviewdaten - eine Machbarkeitsstudie

Forschende: Jagodzinski, Wolfgang; Schumann, Karl F.; Witzel, Andreas

Erhebungszeitraum: 2005

Forschungsinstitution: GESIS, Universität Bremen

Abstract:

Qualiservice beruht auf den Erkenntnissen der 2003-2005 vom Archiv für Lebenslaufforschung (ALLF) in Kooperation mit dem Datenarchiv des GESIS Leibnitz-Instituts für Sozialwissenschaften bundesweit durchgeführten und DFG-finanzierten Machbarkeitsstudie zur "Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Interviewdaten".

Ausgangslage war die Feststellung, dass im Unterschied zu anderen Ländern, wie z.B. Großbritannien mit dem ESDS Qualidata, in Deutschland kaum qualitative sozialwissenschaftliche Daten archiviert und weiterverwendet werden. Dies steht:  

  • im Kontrast zum Bedeutungszuwachs qualitativer Forschungsmethoden in vielen Forschungsgebieten
  • im Kontrast dazu, dass viele wichtige qualitative Daten (z.B. aufgrund von nicht vorhandenen Lagermöglichkeiten umfangreicher Datensammlungen in Papierform) verloren gehen
  • im Kontrast zu den vereinfachten Möglichkeiten der Datenspeicherung und Datennutzung durch die Digitalisierung der Daten

Der drohende Verlust von sekundär nutzbaren qualitativen Daten ist für sich schon ein zentraler Anlass für einen raschen Ausbau qualitativer Archive und Datenservicezentren. Darüber hinaus müssen sich zukünftige Infrastrukturen für Forschungsdaten mit ihren Dienstleistungsfunktionen an den Erwartungen der Forschenden orientieren, die qualitative Daten potenziell übergeben bzw. nutzen.

Ziele und Arbeitsprogramm der Machbarkeitsstudie:

  • Bestandsaufnahme qualitativ ausgerichteter sozialwissenschaftlicher Forschungsprojekte der letzten 20 Jahre in Deutschland (beschränkt auf qualitative Interviewdaten)
  • Ermittlung der Bereitschaft zur Archivierung bzw. Nutzungsüberlassung qualitativer Daten
  • Einschätzung des Analysepotentials qualitativer Daten für Sekundär- und Vergleichsanalysen
  • Befragung zu bisherigen Erfahrungen mit Sekundäranalysen eigener oder fremder Daten
  • Befragung zur potenziellen Nutzung eines (bundesweiten) Archivs für qualitative Daten in Forschung und Lehre
  • Entwicklung einer auf den Befragungsergebnissen aufbauenden Konzeption für ein nationales Archiv qualitativer Daten
Krüger, Helga et al.: Statussequenzen von Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Familie

Studieninformationen

Titel: Statussequenzen von Frauen zwischen Erwerbsarbeit und Familie

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt B1

Forschende: Krüger, Helga; Born, Claudia

Erhebungszeitraum: 1989, 1991, 1994

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

XXX

Lempert, Wolfgang et al.: Moral im Beruf

Studieninformationen

Titel: Moral im Beruf

Forschende: Lempert, Wolfgang; Corsten, Michael; Müller, Irene; Saretzki, Nicola; Herma, Holger; Konrad, Martina; Hochleitner, Nicole; Klepel, Jörg; Köhler, Margret; Schreiber, Frank

Erhebungszeitraum: 1992 - 1993

Forschungsinstitution: Max Planck Institut für Bildungsforschung Berlin

Abstract:

In der explorativen Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung wurden die Zusammenhänge zwischen Moral und Beruf bzw. zwischen Moral und Betrieb am Beispiel von zwei konstrastierenden gewerblich-technischen Berufen (Chemielaboranten/Chemielaborantinnen und Köche/Köchinnen) empirisch untersucht. Im Einzelnen sollte zum einen die Relation zwischen berufsmoralischen Denkstrukturen einzelner gelernter Erwerbstätiger und den berufsmoralischen Lernchancen an Ausbildungs- und Arbeitsstätten in den ausgewählten Berufen erforscht werden. Zum anderen interessierte die Rekonstruktion individueller moralischer Entwicklungsprozesse im Verlauf der persönlichen Berufsbiographie. Zur Erforschung dieser Zusammenhänge wurden in einer Hauptuntersuchung 31 erwerbstätige Lehrabsolventen der zwei Berufe im Alter zwischen 25 und 35 Jahren jeweils zwei Mal befragt. Dabei handelte es sich um halb-standardisierte Leitfaden-gestützte Interviews, die zum einen die gegenwärtige Arbeitssituation der Untersuchungspersonen und zum anderen ihren beruflichen Werdegang und ihre Meinung zu zwei berufsbezogenen Konflikten erfragten. Darüber hinaus wurden mit ungefähr der Hälfte der interviewten Personen Arbeitsbeobachtungen durchgeführt. Des Weiteren wurden Gespräche mit betrieblichen und überbetrieblichen Experten aus den zwei Berufen geführt. Anhand des generierten Datenmaterials konnten vielfältige Erkenntnisse gewonnen werden, die in unterschiedlichen Publikationen ausgeleuchtet werden.

Lessenich, Stephan et al.: Vom „verdienten Ruhestand“ zum „Alterskraftunternehmer“?

Studieninformationen

Titel: Vom „verdienten Ruhestand“ zum „Alterskraftunternehmer“? Bilder und Praktiken des Alter(n)s in der aktivgesellschaftlichen Transformation des deutschen Sozialstaats nach der Vereinigung

Zusatzinformationen: Sfb 580 –Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch, Projekt C9

Forschende: Lessenich, Stephan; Van Dyk, Silke; Denninger, Tina; Richter, Anna

Erhebungszeitraum: 2010 - 2011

Forschungsinstitution: Friedrich-Schiller-Universität Jena

Abstract:

Das Projekt untersuchte den gesellschaftlichen (Be-)Deutungswandel des „dritten Lebensalters“ im Zeichen des demographischen und wohlfahrtsstaatlichen Wandels nach 1989/90. Das Projekt ging von der Annahme aus, dass der gegenwärtig sich vollziehende Umbau des Sozialstaats in „aktivierender“ Absicht auch das „dritte Lebensalter“ mit neuartigen programmatischen und institutionellen Anforderungen konfrontiert. Anhand einer Dispositivanalyse wurde deshalb einerseits untersucht, inwieweit und in welcher Weise „das Alter“ im öffentlichen Raum mit neuen gesellschaftlichen Vorstellungen und Erwartungen von Aktivität und Produktivität verbunden wird. Andererseits wurde auf der Grundlage von Interviews im Ost-West-Vergleich erforscht, ob und inwiefern die Subjekte entsprechende Altersbilder in ihren Selbstdeutungen und Alltagspraktiken aufnehmen, reflektieren und verarbeiten. Die Selbstbeschreibungen der Subjekte werden dabei einerseits im Hinblick auf ihre Korrespondenz mit dem analysierten Altersdispositiv untersucht, andererseits mit den nach Aktivitäts-dimensionen differenzierten, effektiven Tätigkeitsmustern der Befragten kontrastiert, die standardisiert erhoben wurden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht somit die Frage nach der sozialen Akzeptanz bzw. nach dem –möglichen und tatsächlichen – gesellschaftlichen „Erfolg“ der vermuteten Neuverhandlung des dritten Lebensalters.

Rabe-Kleberg, Ursula et al.: Unvollendete Statuspassagen zwischen Studium und Beruf

Studieninformationen

Titel: Unvollendete Statuspassagen zwischen Studium und Beruf. Auf dem Weg zu neuartigen Beschäftigungsverhältnissen in sozialen Berufen

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt B3

Forschende: Rabe-Kleberg, Ursula; Nagel, Ulrike

Erhebungszeitraum: 1989 - 1992

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

XXX

Schuman, Karl F. et al.: Ausbildung, Beruf und Delinquenz

Studieninformationen

Titel: Ausbildung, Beruf und Delinquenz. Selektionsprozesse im Berufsbildungssystem und abweichendes Verhalten

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt A3

Forschende: Schuman, Karl F.; Schalk-Gerken, Klaus; Gerken, Jutta; Seus, Lydia; Mariak, Volker; Dietz, Gerhard U.; Matt, Eduard; Ehret, Beate; Prein, Gerald

Erhebungszeitraum: 1. Welle (1989), 2. Welle (1990), 3. Welle (1992), 5. Welle (1994), 5. Welle (1997), in 1990/91 zusätzliche Experteninterviews

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

Zwischen 1989 und 2001 wurden im Projekt A3 des Sfb 186 anhand qualitativer und quantitativer Methoden untersucht, welche Probleme sich beim Eintritt in das Berufsbildungssystem für die Jugendlichen mit geringem schulischen Erfolg in Abhängigkeit zu bestehender oder nicht bestehender Kriminalisierung ergeben, und wie sich die Art des jeweiligen Einstiegs in Berufsbildung/Erwerbstätigkeit im weiteren Verlauf der beruflichen Bildung auf die Statuspassage in den Beruf auswirkt. Besonderes Interesse galt dabei den Verarbeitungsmustern, die Jugendliche angesichts verminderter Ausbildungsmarktchancen auf dem Hintergrund von Misserfolgserlebnissen während der Allgemeinbildungsphase entwickeln. Es handelt sich dabei um eine prospektive Längsschnittstudie von Abgängerinnen und Abgängern aus Haupt- und Sonderschulen des Jahres 1989. Innerhalb der Projektlaufzeit entstanden sowohl 5 quantitative Wellen als auch 5 qualitative Wellen.

Zusätzlich zu der prospektiven Längsschnittstudie wurden 1990/91 ebenfalls mittels problemzentrierter Experteninterviews 21 betriebliche Ausbilder/innen des dualen Systems, 12 Lehrkräfte der berufsbezogenen teilzeitschulischen Ausbildung, 6 Berufserzieher/innen in betrieblichen Einrichtungen des Ausbildungsvorbereitungs- bzw. Berufsgrundbildungsjahres befragt.

Weymann, Ansgar et al.: Berufsverläufe im Sozialen Wandel

Studieninformationen

Titel: Berufsverläufe im Sozialen Wandel

Zusatzinformationen: Sfb 186 – Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, Projekt A4

Forschende: Weymann, Ansgar et al.

Erhebungszeitraum: 1. Welle (1993), 2. Welle (1995)

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

Hierbei handelt es sich um eine Längsschnittstudie zu beruflichen Verläufen von Akademikern und Absolventen einer beruflichen Lehre, die ihren Qualifikationsabschluss in den Jahren 1985 und 1990 in den neuen Bundesländern erworben haben. Im Zentrum des theoretischen Interesses stehen Prozesse der Destabilisierung und Restabilisierung beruflicher Verläufe und der Gestaltung berufsbiographischer (Dis)Kontinuität. Der Zusammenbruch der DDR stellt hier im Sinne eines massiven Periodeneffekts einen "Testfall für die Generalisierbarkeit berufseintrittsbedingter Kohorteneffekte dar. Der Periodeneffekt des gesellschaftlichen Umbruchs traf die Kohorte 1990 während der beruflichen Erstplatzierung, die Kohorte 1985 hingegen nach einer stabilen ersten Berufsphase, d.h. der historische Periodeneffekt versetzte beide Kohorten in eine Risikolage, jedoch nur die erste während einer besonders folgenreichen biographischen Statuspassage.

Es wurden zunächst biographische Interviews durchgeführt, um einen genaueren Einblick in subjektive Handlungsoptionen und Rationalisierungen sowie die Bedeutung sozialer Netzwerke zu erhalten. Weiterhin wurde eine repräsentative Life-Event Analyse durchgeführt, die die Berufskarrieren der beiden Absolventenkohorten als Längsschnittdaten erfasst.

Zoll, Rainer et al.: Arbeitslose und Gewerkschaft

Studieninformationen

Titel: Arbeitslose und Gewerkschaft

Forschende: Zoll, Rainer et al.

Erhebungszeitraum: 1985 - 1990

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

XXX

Zoll, Rainer et al.: Gewerkschaften in der Wirtschaftskrise

Studieninformationen

Titel: Gewerkschaften in der Wirtschaftskrise

Forschende: Zoll, Rainer et al.

Erhebungszeitraum: 1991 - 1993

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

XXX

Zoll, Rainer et al.: Krise der Gewerkschaften

Studieninformationen

Titel: Krise der Gewerkschaften

Forschende: Zoll, Rainer et al.

Erhebungszeitraum: 1992 - 1993

Forschungsinstitution: Universität Bremen

Abstract:

XXX